Wasserstoffproduktion: Von der Küste für das Land – wie das in Zukunft aussehen kann, zeigen das LZH und das Institut für nachhaltige Energieversorgung (InEV) der Jade Hochschule auf der Hannover Messe 2025 am Gemeinschaftsstand des niedersächsischen Wissenschaftsministerium “Innovationen aus Wissenschaft und Forschung” in Halle 2 Stand A10. Am Stand F11 „Digitalisierung“ des niedersächsischen Wirtschaftsministeriums in Halle 16 präsentiert das LZH die Potentiale des Einsatzes von KI in der Photonik. Dort stellt ebenfalls das Projekt Niedersachsen ADDITIV unter dem Thema „Maßgeschneiderte Lösungen, schnell umgesetzt - 3D-Druck für und aus Niedersachsen“ seine Angebote für niedersächsische KMUs und Best Practice Beispiele im Bereich des 3D-Drucks vor.
Wasserstoff nachhaltig produzieren
Das LZH zeigt auf der Hannover Messe unter anderem Lösungsansätze wie Wasserstoffgewinnung zukünftig aussehen kann. (Foto: malp - stock.adobe.com/LZH)
Von der Erzeugung an der Küste Niedersachsens über den Transport ins Land bis hin zur effizienten Verbrennung – das LZH und das InEV zeigen innovative Ansätze zur nachhaltigen Produktion und optimalen Nutzung von Wasserstoff. Durch die Kombination von problemspezifischem Wissen und modernsten laserbasierten Mess- und Produktionsverfahren wollen die Partner kritische Fragestellungen, wie die salzwasserbasierte Elektrolyse aufgreifen und bestehende Lösungen optimieren. Ebenfalls Partner sind das Institut für Elektrische Energiesysteme und das Institut für Turbomaschinen und Fluid-Dynamik der Leibniz Universität Hannover sowie das Clausthaler Umwelttechnik Forschungszentrum der TU Clausthal.
Die Potentiale der KI in der Photonik
Künstliche Intelligenz schafft in der Photonik und Lasertechnologie neue Möglichkeiten zur Produktionsoptimierung, Qualitätskontrolle und Prozessautomatisierung. Wissenschaftler:innen des LZH stellen diese Potentiale in Halle 16 am Stand F11 vor. Beispielhafte Einsatzmöglichkeiten sind die Bauteiloptimierung durch synthetische Daten, Trainingsdatenmanagement nach dem Modell "Human in the Loop" sowie optimierte
Bahnplanung bei der Laserbearbeitung. Ziele dabei sind: effizienter Ressourceneinsatz und ausschussfreie Produktion.
Maßgeschneiderte Lösungen, schnell umgesetzt - 3D-Druck für und aus Niedersachsen: Niedersachsen ADDITIV auf der Hannover Messe zeigt anhand von Best Practice-Beispielen, wie die Additive Fertigung Produktionsabläufe optimiert. (Foto: LZH)
3D-Druck in der Praxis
Am selben Stand (Halle 16, F11) präsentiert Niedersachsen ADDITIV Best Practice-Beispiele aus kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). So zeigt Niedersachsen ADDITIV anhand einer Sitzorthese für Kinder, wie der 3D-Druck bisher zerspant gefertigte Produkte passgenau, individuell und materialsparend optimieren kann.
Anstatt ganze Produkte aufwendig herzustellen, lassen sich mit dem der 3D-Druck auch abgenutzte Arbeitsmittel aufwerten und sie wieder einsatzbereit machen oder Formen und Ersatzteile kurzfristig herstellen. Niedersachsen ADDITIV, eine Initiative des LZH und des Instituts für Integrierte Produktion Hannover, unterstützt KMU in Niedersachsen durch verschiedene Angebote dabei, den 3D-Druck gewinnbringend einzusetzen.