Erfolgreicher Schwerpunkt-Workshop „Hyperspektraltechnologien in der Prozesstechnik“

Rund 40 Teilnehmende diskutierten am 29. April die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten von Hyperspektraltechnologien in der Fertigungs- und Prozesstechnik. Dabei wurden auch die Anforderungen für den Einsatz im industriellen Bereich beleuchtet.

Dr. Wulf Grählert vom Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik (IWS) stellte den Einsatz hyperspektraler Bildgebung für dünne Schichten und Oberflächen mit Fokus auf der industriellen Anwendung vor. Sie dienen unter anderem der Beurteilung der Qualität von Beschichtungsprozessen oder verbessern die Folienprüfung.

Anschließend gab Dr. Albrecht Brandenburg vom Fraunhofer-Institut für Physikalische Messtechnik (IPM) Einblicke in die bildgebende Fluoreszenz in der Prozessüberwachung, u.a. für die Charakterisierung von filmischen Verunreinigungen oder die automatisierte Prüfung von Stents.

Dr. Michael Overdick von der SICK AG skizzierte die Anforderungen an Hyperspektraltechnologien für die Automatisierungstechnik. Neben vielen denkbaren Einsatzmöglichkeiten in der Fabrikautomation, der Fahrzeugtechnik und der Prozesstechnik beleuchtete er auch die oft unterschätzten organisatorischen Kostenblöcke für die Implementierung einer neuen Technologie.

Im Anschluss an die Vorträge hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, sich an „virtuellen Kaffeetischen“ mit den Referenten auszutauschen.

Wir bedanken uns sehr herzlich bei allen Referenten und Teilnehmenden für den intensiven Austausch zu den Anwendungsmöglichkeiten und Anforderungen von Hyperspektralsystemen in der Prozesstechnik.

An dieser Stelle laden wir alle Interessierten herzlich zu unserem Innovationsforum Hyperspektraltechnologien am 20. Mai 2021 ein (online und kostenlos), das neben Informationen zahlreiche Möglichkeiten zum Networking und zur Anbahnung langfristiger Projekte bietet. Wir freuen uns auf Sie!

Weitere Informationen zum Innovationsforum am 20. Mai erhalten Sie hier.